Sexuell übertragbare Erkrankungen, kurz Geschlechtskrankheiten oder STIs, werden in drei Kategorien unterteilt: Viril, Bakteriell und Parasitär. Die Zahl der Menschen, die sich mit den Erkrankungen infiziert haben, steigt stetig an und hat bereits die Marke von 17 Millionen neuer Diagnosen in Westeuropa überschritten und betrifft überdurchschnittlich häufig junge Leute zwischen 16 und 24.
Geschlechtskrankheiten (STIs) werden durch den sexuellen Kontakt zwischen Menschen übertragen und das Risiko kann nur durch das Tragen eines Kondoms und keine andere Verhütungsmethode reduziert werden. Da Geschlechtserkrankungen nicht direkt sichtbar sind, da Sie häufig keinerlei sichtbare Symptome aufweisen, können Sie sich anstecken, ohne es selbst zu bemerken. Regelmäßige Tests können verhindern, dass Sie sich anstecken ohne es zu wissen.
Bakterielle und parasitäre Infektionen können einfach mittels Antibiotika behandelt werden, während virale Infektionen wie Genitalherpes nicht heilbar sind und zu regelmäßigen Ausbrüchen führen können. Bei Viruserkrankungen können allerdings die Symptome selbst beim Auftreten behandelt werden. Sollte bei Ihnen eine Geschlechtskrankheit diagnostiziert werden, dann sollten Sie jeglichen sexuellen Kontakt meiden, bevor Sie nicht eine vollständige Behandlung durchlaufen haben, da ansonsten das Ansteckungsrisiko für den Partner oder die Partnerin sehr hoch ist.